Holz als Baustoffe für Zäune

Baustoff Holz

Holz nennt man das feste Gewebe der Sprossachsen von Bäumen sowie Sträuchern. Kaum eine andere Pflanze wurde früher von den Menschen genutzt als Holz. In der Altsteinzeit machten unsere Vorfahren mit Holz Feuer und es wird seit undenkbarer Zeit als Baumaterial genutzt. Es ist ein äußerst facettenreicher nachwachsender Rohstoff von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Als Baustoff benutzt man Holz unter anderem in Form von Holzwerkstoffen, Brettschichtholz und Vollholz. Es dient zur Isolation, Konstruktion und zur Verkleidung. Wichtige Bauweisen, für die Holz unerlässlich sind, sind der Holzskelettbau, der Holzrahmenbau und der althergebrachte Fachwerkbau.

Rancherzaun Euskirchen

Es gibt im heutigen Holzingenieurbau viele ausgefallene Bauten, darunter das höchste aus Holz errichtete Gebäude in Deutschland, der Jahrtausendturm in Magdeburg. Auch die fast 200 Meter lange Holzbrücke, die in der Nähe von Essing über den Main-Donau-Kanal führt, wurde aus Holz errichtet. Für Holz-Bahnschwellen und Masten, zur Dämpfung des Körperschalls über Tunnelbauten und auf Brücken sowie in Baugruben als Schalungsholz spielt Holz des Weiteren eine wichtige Rolle.

Baustoff als Werkstoff

Als Konstruktionswerkstoff bieten sich nahezu unendliche Einsatzmöglichkeiten für Holz. Von Vorteil sind seine leichte Verarbeitung, seine geringe Kriechneigung im Falle von permanenter Biegebeanspruchung und seine ansprechende Ästhetik. Aus Holz gefertigt werden Bretter, Stäbe, Leisten, Platten und andere Halbwaren in der Form von Vollholz; Span- und Holzfaserplatten und weitere Holzwerkstoffe; Türen, Fenster, Möbel, Treppen und ähnliche Tischlereiprodukte, Stiele und Griffe von Werkzeugen, Sportgeräte, Boote, Wagen sowie Wagons, Kisten und Paletten. Beim Einsatz von Holz als Ausstattungsmaterial zählt besonders die warme, natürliche Raumatmosphäre zu den Vorzügen, beispielsweise bei Holzfußböden oder Möbeln. Die Industrie benutzt Holz zur Herstellung von Zellstoff und Papier.